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Nachdem der Reichsverband orthopädie-technischer Betriebe aufgelöst und das gesamte Handwerk in der eben entstandenen Bundesrepublik neu organisiert worden war, bestand der Wunsch, mit einem Bundesinnungsverband den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Aus diesen Bemühungen ging auch der Verlag ORTHOPÄDIE.TECHNIK hervor.

Gerade in der Zeit des Wiederaufbaus wurde von Behörden, ganz besonders aber von den Berufsgenossenschaften und Krankenkassen, nicht immer genügend Verständnis für das Orthopädie-Technik-Handwerk aufgebracht. Daher war es für die Orthopädie-Technik-Branche von großer Bedeutung, dass auch ihr Handwerk ein eigenes publizistisches Organ besitzt, das die eigenen Interessen vertritt.

Die erste OT wurde am 15. August 1949 herausgegeben. Sie sollte zum Sprachrohr für die gesamte Branche werden – für Meister, Gesellen, Lehrlinge, Lieferanten und Fabrikanten. Im Interesse aller und ganz besonders der Kriegsgeschädigten sollten alle Beteiligten an der Gestaltung der Fachzeitschrift mitarbeiten, um immer wieder neue Wege zu finden, den Kriegsgeschädigten ihr oft sehr schweres Los zu erleichtern.

Die OT sollte für die Belange des Berufes eintreten und die Erfahrungen des Einzelnen dem gesamten Berufsstand zugänglich machen. Mitgliedsbetriebe sollten kontinuierlich mit Informationen und Neuigkeiten aus der Branche versorgt werden. Zudem sollte dem Fach mehr Ansehen verschafft und der Kontakt zwischen Handwerk, Handel und Industrie noch lebendiger gestaltet werden.

Die OT hat sich in all den Jahren seit ihrer Gründung behauptet und im In- und Ausland, in der Ärzteschaft und bei Patienten Leserkreise gewonnen, an die ihre Gründer wohl nie gedacht hätten. Sie hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist bis heute die führende Fachzeitschrift der Branche.