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Überblick › 3. September 2015

Standen den Besuchern in Berlin mit Rat und Tat zur Seite: (v.l.n.r.) Peter Schumacher, Olaf Kelz und Martin Sinell.

Orthopädie-Technik zeigt beim Wirtschaftsministerium Profil

„Gut Leben“ lautete das Motto des diesjährigen Tags der offenen Tür des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 29. und 30. August in Berlin. Dort präsentierte der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) die Vielfalt des Handwerks und ermöglichte es den Besuchern, das Laufen auf Prothesen auszuprobieren.

Auf Einladung des BMWi zeigte der Spitzenverband der Orthopädie-Technik in der Hauptstadt, was das Handwerk für die Lebensqualität in Deutschland leistet. Besucher konnten mit anschnallbaren Prothesen erleben, wie es sich anfühlt, auf künstlichen Gliedmaßen zu laufen. Ein extra aus Verkehrshütchen aufgebauter Parcours regte die zahlreichen Gäste zum intensiven Ausprobieren an. Die von der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik in Dortmund zur Verfügung gestellten Exponate und Selbsterfahrungs-Prothesen waren vor allem für die kleinen Besucher des Tags der offenen Tür eine willkommene Abwechslung und sorgten für zahlreiche staunende Gesichter. „Die großen und kleinen Besucher konnten so einmal erleben, welche Herausforderungen das Tragen einer Prothese an den Anwender stellt. Außerdem haben wir mit der Aktion erfolgreich dazu beigetragen, Berührungsängste abzubauen“, erklärte Olaf Kelz, Vize-Präsident des Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT). Martin Sinell, Geschäftsführer der Landesinnung Berlin-Brandenburg, freute sich ebenfalls über das große Interesse seitens der Besucher: „Solche Veranstaltungen bieten auch wunderbare Gelegenheiten, Interesse an unserem Beruf zu wecken. Die Orthopädie-Technik und der Sanitätsfachhandel bieten tolle Berufschancen mit vielen Möglichkeiten. Von der Lehre bis zum Studium – von der Werkbank bis zum Forschungslabor.“

Auch Peter Schumacher unterstützte das Team des BIV-OT mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen im praktischen Umgang mit einer Unterarmprothese. Dem extra aus Neusäß bei Augsburg angereisten studierten Medientechniker fehlt von Geburt an der linke Unterarm. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen stellte er sich den Blicken und Fragen der Besucher, führte die verschiedenen Funktionen seiner Prothese vor und erklärte die besondere Versorgung durch seinen Orthopädie-Techniker. Darüber hinaus hatte die BUFA den Stand des BIV-OT mit einem Korsett in Leoparden-Optik, einer Unterschenkel- und einer Oberschenkelprothese versorgt, die die Gäste magisch anzuziehen schienen. Vor allem das Skoliose-Korsett im Wildkatzen-Look sorgte für viel Betrieb am Stand.

Eine Fotostrecke der Veranstaltung finden Sie hier.