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Überblick › 23. Juni 2015

Intensiver Dialog beim 7. Symposium Kinderorthopädie

Eine gute Resonanz und intensiven Dialog erlebte das 7. Symposium Kinderorthopädie in Dortmund am 19. und 20. Juni.

Neben Meisterschülern hatten auch viele erfahrene Praktiker den Weg zu der zweitägigen Fachtagung gefunden, für die das Orchesterzentrum NRW einen einladenden Veranstaltungsort der kurzen Wege abgab. Unter dem Titel „Älter werden mit Kinderkrankheiten“ hatten die Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA) und das Klinikum Dortmund als Veranstalter ein spannendes Thema, das ein breites Spektrum bot, ausgewählt. Mit dem Programm sei „ein Bogen geschlagen zur langfristigen Perspektive bei der Versorgung von Patienten“, sagte BUFA-Direktor Stefan Bieringer. Ziel sei es zudem gewesen, neben den fundierten Kenntnissen des eigenen Fachs auch die benachbarten Professionen zu verstehen. So reichte das Spektrum vom neurologischen Ansatz bei Dr. Tobias Bäumers (Lübeck) Vortrag „Leitsymptom Spastik und Dystonie, Erwachsene mit im Kindesalter beginnenden Erkrankungen“ über das Feld „Behinderung und Depression“ von Dr. Miriam Klähn (Duisburg) sowie Dr. Frank-Rainer Abels (Bayreuth) Vortrag „Ist unsere Gesellschaft fit für Inklusion?“ bis hin zu Ausblicken in die interaktive AAL-Umgebung mit assistierenden Hilfen in Professor Dr. Wilhelm Storks (Karlsruhe) Beitrag. Orthopädie- und rehatechnische Versorgungskonzepte bei gehfähigen und nicht-gehfähigen Patienten waren Schwerpunkt des zweiten Symposiumtages. Professor Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, ehemaliger Direktor der Orthopädischen Klinik am Klinikum Dortmund, hob den Sonderstatus von Orthopädie und Orthopädie-Technik hervor, die „als Ausnahmeerscheinung in der Medizin Patienten ihr Leben lange betreuen“.

Einen ausführlichen Bericht über das Kinderorthopädie-Symposium können Sie in der August-Ausgabe der ORTHOPÄDIE TECHNIK lesen.