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Überblick › 21. Oktober 2014

BIV-OT spendet für Kinder-MRT

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) spendet für die Anschaffung eines Kinder-MRT dem Westfälischen Kinderzentrum Dortmund 1.500 Euro.

„Die Magnetresonanztomographie (MRT) gehört zu einer der wichtigsten Untersuchungen“, so Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dortmund. Doch sie sei insbesondere bei Kindern meist angstbesetzt. Die Röhre sei eng, laut und rappelt.

Nun erhält das Klinikum Dortmund das erste Kinder-MRT in Deutschland. Mit dem Gerät, das ab Frühjahr 2015 zum Einsatz kommen soll, wird die Untersuchung wahrlich zum Kinderspiel. Durch die Einbindung in eine angenehme Atmosphäre werden die Kinder gezielt abgelenkt. Die Geräusche sind soweit reduziert, dass sie keine Angst wie im herkömmlichen MRT mehr auslösen. Zudem kann ein mitgebrachter Film oder Fotos im Gerät abgespielt werden. Damit wird die Aufmerksamkeit der Kinder so stark gebunden, dass Narkosen überflüssig werden. Die körperliche und psychische Belastung wird minimiert. „Die MRT wird zur Erlebniswelt, die Aufmerksamkeit der Kinder ist auf die Bilder gerichtet“, betont Schneider. Zusätzlich wird es einen Übungsraum mit einem „MRT-Dummy“ geben. Dort können sich die Kinder in Begleitung ihrer Eltern an das Gerät gewöhnen und so ihre Angst überwinden. 

„Die Kinderversorgung zieht sich durch das gesamte Fach und benötigt besondere Aufmerksamkeit. Das von der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA) jährlich veranstalte Kinderorthopädie-Symposium zeigt immer wieder wie komplex Versorgungen sind. Viele unserer Betriebe haben hier eine sehr hohe Kompetenz und arbeiten eng mit den Kliniken zusammen. Daher war es selbstverständlich, dass wir diese neuartige Behandlungsform in Deutschland unterstützen“, erläutert Olaf Kelz, Vorsitzender des BUFA e. V. und Vizepräsident des BIV-OT bei der Scheckübergabe.