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Orthetik an der oberen Extremität nach einem Schlaganfall

Autoren: Schickert, Jochen
Rubrik: Neuroorthopädie
Ausgabe: 3/2020
Seiten: 28-34
Jahrgang: 71
Schlüsselwörter: Propriozeption, „activities of daily living“ (ADL), FES (Funktionelle Elektrostimulation), posturale Kontrolle, Reorganisation, erlernter Nichtgebrauch, Autoadaption

Abstract

Patienten erleiden nach einem Schlaganfall oftmals Einschränkungen bezüglich Sprache, Wahrnehmung und Motorik. Dabei handelt es sich durchweg um gravierende Beeinträchtigungen, deren Schwere jedoch durchaus unterschiedlich wahrgenommen wird, sowohl vom Betroffenen selbst als auch von seinem Umfeld. Motorisch fallen Mängel beim Stehen und Gehen zuerst auf; sprachliche Defizite sind meist unüberhörbar. Die obere Extremität dagegen erhält oft erst nachgeordnet die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt – dabei hat jede Abweichung an Hand, Arm oder Schulter im größeren Zusammenhang von Sitzen, Stehen und Gehen eine erkennbare Relevanz sowohl für die Wahrnehmung als auch für die Motorik. Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit der Körperdynamik und -statik der oberen Extremität bei Patienten nach einem Schlaganfall und diskutiert die Möglichkeiten einer adäquaten orthetischen Versorgung.

Patients frequently suffer from impaired speech, perception and motor function after a stroke. These are all serious impairments, but their severity is perceived differently, both by the affected persons and by people around them. Problems standing and walking are the first motor function deficits to be noticed; speech deficits are usually unmistakable. However, less attention is given to the upper limbs – although any deficit in the hand, arm or shoulder related to sit- ting, standing and walking has a noticeable relevance, both for proprioception and for motor function. This article addresses the dynamic and static properties of the upper limb in patients after a stroke and discusses the options for an optimal orthosis.

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