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Selbstbestimmte und individualisierte Fertigung von Alltagshilfen per 3D-Druck für Menschen mit Behinderungen

Autoren: Bosse, Ingo
Co-Autoren: Pelka, B.
Rubrik: Digitalisierung
Ausgabe: 2/2020
Seiten: 42-48
Jahrgang: 71
Schlüsselwörter: 3D-Druck, Makerspace, Alltagshilfen, partizipative Forschung und Entwicklung, Digitalisierung

Abstract

Oft sind es schon die kleinen Dinge des Alltags, die Menschen mit Behinderungen vor große Herausforderungen stellen. Dabei gehört es zu den Grundbedürfnissen, ein möglichst selbstständiges und unabhängiges Leben zu führen. Zunehmend nimmt sich die sogenannte Maker- Bewegung – Menschen, die Dinge selbst herstellen und sich dabei modernster Technik wie des 3D-Drucks bedienen – dieser Probleme an. Sie treffen sich in sogenannten Makerspaces oder Fablabs. Grundgedanke des Dortmunder Makerspace „Selfmade“ ist es, die partizipative Herstellung individualisierter Alltagshilfen für Menschen mit Behinderungen zu professionalisieren. Das Projekt greift dabei auf Erfahrungen mit der Entwicklung und Erforschung von Zentren sozialer Innovation zurück. Grundlegend ist dabei der sogenannte Design-Thinking- Ansatz, damit zu gestaltende Objekte auch von Menschen mit komplexen Behinderungen selbst entwickelt und erforscht werden können.

It is often the small things of everyday life that pose great challenges to people with disabilities. One basic need is to lead a life that is as independent and self-determined as possible. These problems are being increasingly addressed by what is known as the herstelmaker movement – people who produce things themselves using modern technologies such as 3D printing. They meet in places called makerspaces or fablabs. The basic idea of the German “Selfmade” makerspace based in Dortmund is to professionalise the participative production of individualised assistive devices. “Selfmade” draws on its experience with the development and research of centres of social innovation. The design thinking approach is fundamental so that objects to be designed can also be developed and researched by people with complex disabilities.

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