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Das endostieladaptierte Exo-Prothesenversorgungskonzept „nach Dr. Grundei“

Erst- und Folgeversorgungen auch nach Jahrzehnten mit einer schaftgeführten Prothese

Autoren: Timmermann, Andreas
Co-Autoren: Grundei, H.
Rubrik: Osseointegration
Ausgabe: 7/2019
Seiten: 22-25
Jahrgang: 70
Schlüsselwörter: Endo-Exo, ESKA, Knieanschlussadapter, Biomechanik, Osseointegration, Osseoperzeption, ossäre Verankerung, transfemoral, Amputation, Prothese, Prothesenaufbau

Abstract

Bereits in den Jahren 1999 und  2000 haben die Autoren den  Beweis erbracht, dass oberschenkelamputierte  Patienten mit Prothesen  ohne Schaft versorgt werden  können. Seitdem wurden weltweit  rund 750 Prothesenanwender mit  ihrem ESKA-endostieladaptierten  Exo-Prothesenversorgungskonzept  versorgt. Die Pionierarbeit  dazu  begann bereits im Jahr 1974, als  Dr.  Grundei die ersten Implantate  für Knie und Hüftgelenke entwickelte.  Die Idee, ein Implantat mit einer  Exoprothese zu verbinden, wurde jedoch  immer wieder zurückgestellt.  Im Jahr 1998 war es dann so weit: Ein  damals 17-jähriger Patient, der nach  einem Motorradunfall am Oberschenkel  amputiert werden musste,  gab den Anstoß: Seine erheblichen  Weichteilverletzungen führten zu  weiteren Operationen; der gesamte  Oberschenkelstumpf war gefährdet.  Die an die Autoren gerichtete  Frage, wie man einen derart  schwer  betroffenen Oberschenkelstumpf  mit einer Protheseversorgen  kann,  wurde dann mit „Endo-Exo“ beantwortet. 

The authors showed as early as  1999/2000 that transfemoral amputees  could be fitted with prostheses  without a socket. Since then, around  750 prosthesis users worldwide have  been fitted with their ESKA endo-stem  adapted exo-prosthesis care concept.  The pioneering work began back in  1974, when Dr. Grundei developed  the first implants for knee and hip  joints. However, the idea of connecting  an implant with an exoprosthesis  was repeatedly postponed. Then in  1998, a 17-year-old male patient had  to undergo a transfemoral amputation  after a motorcycle accident and  this provided the impetus for further  development. His considerable soft  tissue injuries led to further operations  and the entire residual limb  was endangered. Our response to the  question facing us of how to fit such  a severely affected AK residual limb  with a prosthesis was “Endo-Exo”.

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