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Im Knochen verankerte osseointegrierte Implantate für Unterschenkelamputierte: chirurgische Aspekte und Implantatdesign

Autoren: Atallah, Robin
Co-Autoren: van de Meent, H.; Frölke, J.
Rubrik: Osseointegration
Ausgabe: 7/2019
Seiten: 26-31
Jahrgang: 70
Schlüsselwörter: Amputation, Tibia, Osseointegrationsverfahren, Implantatdesign

Abstract

Prothesen, die durch ein osseointegriertes Implantat im Knochen verankert sind, weisen – verglichen mit einem herkömmlichen Linersystem – mehrere nachweisliche Vorteile für Patienten mit einer transfemoralen Amputation auf, zum Beispiel Verbesserung von Laufvermögen, Prothesennutzung und Lebensqualität. Ziel des maßgescheiderten Tibiaimplantates der Autoren war es, eine Implantatform zu entwickeln, die auf CT-Scans beruht, welche exakt mit der intramedullären Kavität der Tibia korrelieren. Deshalb nahm das Implantat schlussendlich eine Tropfenform an. Durch ein dichtes Abschirmen des intramedullären Raumes sollte dieses Design für eine maximale Prävention einer Implantatlockerung sorgen und eine aufsteigende Ausbreitung von Bakterien in den intramedullären Raum blockieren.

Prostheses that are anchored in the bone by an osseointegrated implant have – compared with a conventional liner system – several proven advantages for patients after a transfemoral amputation, for example, improved ability to walk, use of the prosthesis and quality of life. The aim of the authors‘ custom-made tibia implant was to develop an implant shape based on CT scans that correlates exactly with the intramedullary  cavity of the tibia. Ultimately, the implant was given a drop shape. By tightly shielding the intramedullary space, this design was intended to ensure maximum prevention of implant loosening and block the spread of bacteria into the intramedullary space.

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