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Schaumstofflagerungssysteme als Alternative zum Becken-Bein-Gips nach operativer Hüftgelenksrekonstruktion

Autoren: Klotz, Matthias
Co-Autoren: Pisecky, L.
Rubrik: Lagerung
Ausgabe: 5/2019
Seiten: 28-30
Jahrgang: 70
Schlüsselwörter: Schaumstofflagerungssystem, Hüftgelenksdysplasie, Hüftgelenksrekonstruktion

Abstract

Die operative Hüftgelenksrekonstruktion stellt nach Versagen der konservativen Therapie sowie im fortgeschrittenen Alter bei Kindern und Jugendlichen mit Hüftgelenksdysplasie die Behandlungsmethode der Wahl dar. Nach der Operation gilt eine Immobilisation mittels Becken-Bein-Gips als Goldstandard, um eine Redislokation des Hüftgelenkes, eine Dehiszenz der gerafften Hüftgelenkskapsel oder eine Sekundärdislokation der Osteotomien zu verhindern. Da die Immobilisation im Gips Risiken wie Hautschädigungen, Sensibilitätsstörungen, Muskelatrophie u. a. birgt, werden in einigen Zentren alternative Verfahren eingesetzt. Die Verwendung von Schaumstofflagerungssystemen scheint anhand erster Ergebnisse ein sicheres Verfahren zu sein, welches die potenziellen Risiken einer Immobilisation mindert und gleichzeitig ausreichend Stabilität bietet.

Following the failure of conservative treatment, surgical hip joint reconstruction is the method of choice for children & adolescents with developmental dysplasia of the hip. After surgery, immobilization using a spica cast cast is considered the gold standard for preventing redislocation of the hip, dehiscence of the tightened hip joint capsule or secondary dislocation of an osteotomy. Because immobilization in a cast bears risks such as skin damage, impaired sensitivity and muscle atrophy, alternative methods are used in some centres. Initial results indicate that the use of foam positioning systems is a safe method that prevents the potential risks of immobilization while providing sufficient stability.

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